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Warum Linux besser ist


Freiheit!

Linux und „Open-Source“-Software ist frei. Damit ist gemeint, dass ihre Lizenz eine „freie Lizenz“ ist. Die am meisten verwendete Lizenz für Open Source ist die GPL (General Public License). Diese Lizenz erlaubt es jedem, die Software zu kopieren, den Quellcode (das „Rezept“) einzusehen, zu verändern und weiterzuverwenden, solange die Software dann immer noch unter der GPL veröffentlicht wird.

Wieso sollte man sich über Freiheit sorgen machen? Stelle dir vor, Microsoft gäbe es ab morgen nicht mehr (ok, das ist nicht wirklich wahrscheinlich, aber vielleicht in 5 oder 10 Jahren?). Oder stelle dir vor, die Lizenzen für Windows oder Office kosteten plötzlich das Dreifache. Wenn du an Microsoft gebunden bist, kannst du nichts tun. Du (oder deine Firma) verlässt sich auf Microsoft und dessen Software, du kannst nichts ohne Microsoft tun (wofür ist ein Computer ohne Betriebssystem gut?). Das sind schwerwiegende Probleme, nicht wahr? Du bist von einer einzigen Firma abhängig und vertraust ihr voll und ganz an, dass sie etwas so Wichtiges wie heutzutage deinen Computer so arbeiten lässt, wie er soll. Wenn sich Microsoft dazu entscheiden würde, 1000 € für die nächste Version von Windows zu verlangen, gibt es für dich keine Möglichkeit, etwas dagegen zu tun (außer natürlich auf Linux zu wechseln). Wenn Windows einen Fehler hat, der dich sehr stört und Microsoft ihn nicht behebt, kannst du dich nur mit dem Fehler anfreunden (Fehlerreports an Microsoft zu versenden ist nicht so einfach, siehe „Fehlerreports“).

Bei Quelloffenheit fließen, wenn ein Projekt oder eine Firma aufgegeben wird, alle Quellcodes zurück in die Community und so können die Produkte weiterhin verbessert werden. Wenn dieses Projekt für dich besonders wertvoll ist, kannst du das sogar auch selbst tun. Wenn dich ein bestimmter Bug stört, kannst du ihn melden und mit den Entwicklern reden, oder noch besser, du kannst ihn auch selbst beheben (oder jemanden bitten, dies zu übernehmen) und die Änderungen per Versionsupgrade zurück an die Entwicker senden, so dass jeder aus deiner Arbeit einen Nutzen zieht. Du kannst mit der Software (fast) alles tun, was du willst.