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Warum Linux besser ist


Bist du es leid, deinen Computer ständig neustarten zu müssen?

Hast du gerade ein oder zwei Kleinigkeiten auf deinem Windows-System mit dem „Windows-Update“ aktualisiert? Bitte neustarten. Hast du gerade neue Software installiert? Bitte neustarten. Scheint dein System instabil zu sein? Versuch neuzustarten, wahrscheinlich wird danach alles besser funktionieren.

Windows fordert dich ständig dazu auf, deinen Computer neu zu starten, und das kann wirklich lästig sein (möglicherweise hast du gerade einen längeren Download laufen und willst ihn nicht unterbrechen, nur weil du ein bisschen was auf deinem System upgedatet hast). Aber selbst wenn du „Später neustarten“ anklickst, belästigt Windows dich alle zehn Minuten, um dich wissen zu lassen, dass du deinen Computer wirklich neustarten solltest. Und wenn du gerade nicht am Computer bist und die Frage nicht siehst, wird er ohne Weiteres automatisch neustarten. Auf nimmer Wiedersehen, langer Download.

Linux braucht grundsätzlich nicht neugestartet zu werden. Ob du nun neue (auch umfassende) Software installierst oder ein Routine-Upgrade deines Systems durchgeführst, du wirst nicht aufgefordert werden, deinen Computer neu zu starten. Es ist nur notwendig, wenn ein Teil des Herzstücks (der Kernel) des Systems upgedatet wurde, und das kommt nur alle paar Wochen vor.

Kennst du Internet-Server? Das sind die großen Computer, die antworten, wenn du eine Webseite anfragst, und die Information an deinen Browser schicken. Die meisten von ihnen laufen auf Linux, und da sie immer erreichbar sein müssen (es könnte jederzeit ein Besucher kommen), rebooten sie nicht oft (Dienste sind nicht verfügbar, während das System startet). Tatsächlich werden viele von ihnen jahrelang nicht neugestartet. Linux ist stabil, es läuft bestens ohne permanent neugestartet zu werden.

Du lässt deinen Computer vermutlich nicht wochenlang laufen, aber der Punkt ist: Das System wird dich nicht die ganze Zeit mit Neustarts belästigen.