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Warum Linux besser ist


Zu viele Fenster? Benutz Arbeitsflächen.

Ich war nie ein Windowsbenutzer und es gibt eine Sache, die ich einfach nicht verstehe: Wenn du erstmal dein Schreibprogramm, deinen Webbrowser, dein Emailprogramm, deinen Instant-Messenger und ein paar Fenster, um deine Daten zu überblicken, offen hast, wie schafft man es dann als Windowsbenutzer, sich nicht zwischen all diesen Fenstern auf demselben Bildschirm zu verlieren?

Arbeitsflächen sind ein Feature, dass ich gegen nichts auf der Welt eintauschen würde. Du hast vermutlich nur einen Bildschirm, stimmt’s? Probier Linux aus, und du hast vier. Du kannst zwar nicht auf alle vier gleichzeitig schauen, aber solange deine Augen nicht in zwei Richtungen gleichzeitig schauen können, macht das ja nichts, oder? Tu deine Textverarbeitung z. B. auf die erste Arbeitsfläche. Auf die zweite deinen Chat-Client. Auf die dritte deinen Webbrowser. Wenn du nun also in der Textverarbeitung etwas schreibst und kurz etwas im Internet nachschauen willst, brauchst du dich nicht durch alle nebeneinandergestapelten Fenster zu arbeiten. Du wechselst einfach auf deine dritte Arbeitsfläche und voilà, du hast es.

Wirf einen Blick auf den folgenden Screenshot und beachte dabei besonders das, was unten rechts zu sehen ist:

Das ist dein „Arbeitsflächen-Schalter“. Du kannst sehen, dass er vier (virtuelle) Bildschirme eingestellt hat, aber du kannst auch noch mehr nutzen (ich habe 12 davon, aber manche Leute benutzen sogar noch mehr). Die linke Arbeitsfläche ist markiert: Das ist die aktuelle. Um zu einer anderen zu wechseln, brauchst du nur auf sie zu klicken (jede zeigt eine kleine Vorschau der Fenster, die sie enthält: hier sind die anderen drei leer) oder das entsprechende Tastenkürzel zu benutzen.